Sich selbst kennenlernen und Blockaden lösen – Meine Selbstheilung in 5 Schritten

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Eins ist klar: irgendetwas stimmt nicht mit mir. Bis vor Kurzem dachte ich noch, ich wäre einfach „anders“, wäre etwas, das sich eben so in dieser Welt zurechtfinden muss, ohne je richtig dazuzugehören.

Doch mittlerweile öffneten sich mir viele Türen, deren Innenräume ich mur genau ansehen, genau durchleuchten will. Was genau passiert da eigentlich in meinem Kopf? Wie geht es meinen Sonnen- und Schattenkind? Hab ich sexuelle Blockaden? Warum kann ich mich nicht richtig fallen lassen (bei mir oder anderen Menschen)? Warum bin ich so eine Einsiedlerin?

Was ich bisher weiß: Es muss nicht alles als gegeben hingenommen werden. Es lohnt sich zu hinterfragen, mit Menschen zu sprechen, zu lesen, viiiel zu lesen. Und es darf auch angenommen werden, dass die Ursachen bei etwas – oder jemandem – liegen. Von letzterer Möglichkeit sehe ich erstmal ab. Natürlich hatte ich schon viele Menschen in meinem Leben, die mir nicht gut tun oder die mir Ungutes angetan haben, aber man soll ja erstmal vor seiner eigenen Haustür kehren.

Was könnte sie also sein? Diese Unbekannte namens Problemlösung aka Blockadenbefreiung. Dazu habe ich so einige Punkte erarbeiten, die ich klären möchte. Eine Art Bucketlist für meine mentale Gesundheit. Und sie sieht wie folgt aus:

  • Diagnose und Therapie: Klären, ob ich psychisch gesund bin und mit einer Therapie anfangen.
  • Mein inneres Kind kennenlernen und heilen (engl. „Inner child healing“). Dazu das Buch „Das Kind in dir muss Heimat finden“ von Stefanie Stahl lesen und durcharbeiten.
  • Bedürfnisse kennenlernen und meinen Alltag darauf abstimmen mit Hilfe des Buchs „Das Reiss Profile: Die 16 Lebensmotive. Welche Werte und Bedürfnisse unserem Verhalten zugrunde liegen“ von Steven Reiss.
  • Sexuelle Blockaden lösen: Dazu lese ich gerade „Endlich wieder Lust auf Sex“ von Tina Molin. Die Autorin hat zu dem Thema auch einen Blog Home – Happy Vagina
  • Mal mutig sein: Ein langjähriger Wunsch von mir ist, allein zu verreisen. Ich habe vor, genau das dieses Jahr (2022) anzugehen. Es muss kein anderes Land sein, kein teures Hotel oder ein Abenteuerurlaub. Einfach ich und mein Hirn. Vielleicht auch mein Hund Justus. (PS: 9-Euro-Ticket, yey!)

In den folgenden Beiträgen möchte ich auf diese Punkte näher eingehen, um vielleicht ein paar Inspirationen für Dich dazulassen. Eigentlich hatte ich vor, einen riesen Beitrag über Selbstentwicklung zu schreiben, aber ich möchte mehr aus dem Herzen heraus schreiben. Immerhin soll dieser Blog meinen Weg zur mentalen Gesundheit widerspiegeln und kein Gesundheitsportal werden. Dazu habe ich auch keinerlei Qualifikation.

Psychische Gesundheit und Therapie

Mit diesem Punkt fange ich an, weil ich denke, dass dies der Grundstein für die mentale Gesundheit ist. Laut meiner Hausärztin leide ich unter leichten, wiederkehrenden Depressionen. Genau das war bisher auch meine Annahme: aber hat ein 13-jähriges Mädchen Depressionen? Und ein 17-jähriges? Und eine 22-jährige junge Frau? Oder steck vielleicht mehr dahinter?

Und so hörte ich von ADHS bei Erwachsenen. In einem Podcast, in dem die eine Texterin eine andere interviewte und beide davon sprachen, wie sie erst spät im Leben herausfanden, dass sie ADHS haben. (Zu finden unter: https://lillikoisser.at/53/)

„Bei ADHS handelt es sich um eine neurobiologische [Störung], bei der es zu einer teils veränderten Informationsübertragung zwischen Nervenzellen im Gehirn kommt. Kernsymptome sind Aufmerksamkeitsstörungen, Hyperaktivität und Impulsivität.
Bei den Ursachen spielen sowohl die Vererbung als auch äußere Einflüsse sowie das soziale Umfeld eine wichtige Rolle.
Lange Zeit galt ADHS als typische „Kinderkrankheit“. Doch heute weiß man: Auch im Erwachsenenalter kann ADHS eine enorme Belastung darstellen. Denn ADHS „wächst sich nicht aus“. 
Mögliche Folgen von ADHS bei Erwachsenen: Verminderte Leistungsfähigkeit, Einschränkungen im Straßenverkehr, Schwierigkeiten in sozialen Beziehungen, Geringes Selbstwertgefühl, Vermeidungsverhalten, Suchtprobleme“

Quelle: Was ist ADHS? | Ratgeber ADHS (adhs-ratgeber.com)

Ich habe mich seither viel mit diesem Thema beschäftigt, habe über meine Vergangenheit nachgedacht und mir immer wieder die Frage gestellt: „Kann das mit ADHS zu tun haben?“. Nach einer Recherche stellte sich in allen Fällen heraus: Ja. Kann es.

Und ob es nun ADHS ist oder nicht – Borderline hat bspw. ähnliche Symptome – oder vielleicht habe ich auch überhaupt nichts – nach meiner Diagnose habe ich die Gewissheit. Und dann kann ich auch guten Gewissens eine Therapie anfangen, ohne die Angst zu haben, dass diese in eine völlig falsche Richtung geht, weil bisher keine Krankheiten untersucht wurden. Macht das Sinn? Keine Ahnung, ich bin keine Ärztin. Aber so richtig konnte mir da bisher niemand helfen, also pflaster ich mir meinen Weg eben selbst.

Bisher kann ich auch gar nicht viel mehr dazu sagen. Die Diagnose steht kurz bevor und ich hoffe, daraufhin auch schnellstmöglich eine Therapie zu bekommen. Wenn es soweit ist, werde ich sicher hier darüber berichten.

Was ich aber sofort in Angriff nehmen kann, sind alle folgenden Punkte in meiner Bucketlist. Über sie werde ich in den kommenden Wochen mehr berichten.

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Lies hier, wie ich mein Weg zur mentalen Gesundheit gestartet habe:

Dein Weg zur mentalen Gesundheit – Hier kannst Du starten | weltentruecktleben.de

Mein Jahr 2021 – So kam ich zur Mentalen Gesundheit (weltentruecktleben.de)

Vitamine und Nahrungsergänzung – Ernährung für mentale Gesundheit (weltentruecktleben.de)

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